Geschichte
Tatsache
ist, das, wenn
man einen alten Schlepper hat, will man oft mehr
darüber herausfinden. Der Bauzeitraum und die VK - Zahlen sind
aber manchmal nicht alles. Denn es tauchen noch andere
Fragen auf,
etwa warum es beim E6 zwei Motoren oder verschiedene Luftfilter gibt.
Aus bisher
erschienenen Chroniken bekommt man aber nur einen kleinen
Eindruck in deren Historie, zudem sind diese auch fehlerhaft und/oder
unvollständig.
Von Anfang an - als ich den E6 übernahm - wollte ich
mehr über diesen und später auch über den
ähnlich aufgebauten E5 wissen. Doch damals gab es ja quasi
nichts.
Wo man aber recht leicht rankam waren z. B. verschiedene
Betriebsanleitungen und Prospekte. So fing ich also an, diverse
Unterlagen zu sammeln und zu vergleichen, ebenso bei den
Schleppern, wobei ich mich da (aus verständlichen
Gründen)
auf Bilder beschränkte. Es ist zwar eine langwierige und
schwere
Aufgabe aber sie macht einfach Spaß. So können auch
nur
scheinbar kleine Details in der Gesamtansicht doch sehr aufschlussreich
sein. Natürlich werde ich hier nicht jedes einzelne Detail
(auch wenn es mir schwerfällt)
aufführen, zumal der Sinn dahinter oft nicht mehr
nachvollziehbar ist und es dann wohl auch langweilig wird.
Hier habe ich nun deren Chronik mit mir bekannten
Fakten - auch begleitet von daraus resultierenden Vermutungen - in
einer doch recht ausführlichen Geschichte und mit
unterstützenden Bildern bzw. Prospektausschnitten
niedergeschrieben.
Inhalt:
Die
Geschichte des E5 und E6
Die
Weiterentwicklungen/Variationen
Die
Entwicklungsstufen im Überblick
Noch kurz zu Definition:
Der E5 ist der kleinste Universal - Einachser von Holder und wurde nach
einem komplett neuem Konzept gebaut als die bisherigen großen
Einachser. Aufgrund
der
sehr kleinen Bauweise hat er zwar wenig an Extras zu bieten, dennoch
war er sehr vielseitig und robust.
Der E6 ist die Weiterentwicklung. Er war (und ist) sehr beliebt, was
die hohen Stückzahlen und der lange Bauzeitraum zeigen. Ein
Grund
waren auch die ständigen Verbesserungen und die sehr
große
Palette an Anbaugeräten.
Die Geschichte des E5 und E6:
Bis auf den Pionier baute Holder Anfangs nur schwere Einachser. Diese
waren
zwar beim kleinen Bauern sehr beliebt, dennoch waren sie für
manche Klein- und Kleinstbetriebe nicht
rentabel oder schlicht zu groß. So kam es, dass im Jahre
1954 mit der Konstruktion eines sehr kleinen und (sehr)
leichten
Universal - Einachs- schleppers begonnen wurde. Mit
einem 5 PS starken Fichtel & Sachs Motor
war er leistungsmäßig, für einen
Kleinschlepper dieser Bauart, recht
großzügig
ausgestattet. Sinnvoller Weise bekam er daher
die
Bezeichnung "E5". Gedacht war er für die oben genannte
Betriebe
und nicht zuletzt auch für Nebenerwerbslandwirte. Ebenso
sollte er als
Zweitschlepper für leichtere Aufgaben gute Dienste
leisten.
Ausgestattet mit wichtigen Merkmalen, wie etwa verstellbarer
Spurweite, höhen- und seitenverstellbarem
Lenkholm, Wendegetriebe mit mehreren
Ackergängen und Zapfwellengeschwindigkeiten, war er
hervorragend für die Landwirtschaft, besonders mit
schmalen Reihenkulturen sowie für den Garten-, Obst-
und
Weinbau geeignet. Außergewöhnlich war
der Schnellgang, der mit der großen Bereifung 4.00 - 12 AS
eine
Höchstgeschwindigkeit
von bis zu 20 km/h erreichte! Für die damalige Zeit
sehr schnell, zumal dieser auch noch serienmäßig
war.
Der E5 kam im Frühling 1955 auf den Markt, allerdings
noch
sehr unausgereift. Ein Preis ist mir leider erst für den April
1957 bekannt. Danach kostete er 1.595 DM (797,50 €).
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Hier das erste Prospekt von 1955. Man
kann deutlich erkennen, dass dieser Einachser mit dem typischen
E5 nicht wirklich was zu tun hat. Und zu tun gab es einiges,
so
waren Anfangs Front- oder Radgewichte noch kein wirkliches Thema und
mit 160 mm Spurbreite war er doch sehr schmal gehalten.
Auch
wird
hier das Gewicht mit "nur" 75 kg angegeben, was ein
möglicher Grund für die fehlende Lenkhilfe sein
könnte. Interessanterweise ist
hier ein Ölbadluftfilter eingebaut.
Das er aber schon so verkauft
wurde ist eher unwahr- scheinlich
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Da
der E5 sehr klein, leicht und schmal werden sollte, hatten es
die Holder - Ingeneure sehr schwer ihn so zu konstruieren, dass er auch
robust, zugstark und
komfortabel, bzw. bedienerfreundlich war. Ebenso musste die
optimale Traktion und Balance bei angehängten Geräten
gefunden werden. Bis es soweit war, wurde viel
experimentiert und es entstanden
nacheinander min. drei Prototypen.
Das Konstruktionsprinzip des
7 - Gang Getriebes war soweit
ausgereift und wurde nicht weiter
verändert. Eine grundlegende Überarbeitung
erfuhr dagegen der Holm. Er
war verlängert worden und man hatte nun mehr
Möglichkeiten
diesen in der Höhe und seitlich zu schwenken. Auch konnten
jetzt die Lenkholme auf schmal- und
breit gestellt werden, was sich besonders in engen Reihen auszahlte.
Aber nicht bei allem gab es gute Fortschritte, etwa bei
der optimalen Zapfwellendrehzahl. Die Palette reichte von der
Normdrehzahl 540 bis zu 920 U/min. Lediglich die
Höchstge- schwindigkeit stand mit (groben) 17 bzw. 20
km/h schon fest.
Gegen Ende 1955 kam dann der typische
Serien - E5 auf den Markt, mit Anfangs noch
kleinen Veränderungen.
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In diesem Prospekt von 1957
ähnelt er dem E5 schon mehr. Dennoch fehlt immer noch
z. B. die Aufnahme für das Frontgewicht. Hier merkt man auch
den Sparzwang: Das Prospekt ist eigentlich von 1955 und wurde nur mit
dem Zusatz "mit Einzelradlenkung" neu aufgelegt.
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Ein Ausschnitt aus einer
landwirtschaftlichen Zeitung von 1958. Zu sehen ist aber das erste
Serienmodell. Typisch ist der wie beim Vorgänger abgerundete
Zapfwellenhebel.
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Zum
E5 wurde eine eigene Palette an Anbaugeräten entwickelt,
die nach dem
Holder - Einmann - Prinzip sehr einfach an- und abgebaut werden
konnten. Dafür sorgte das universelle Anschlussstück,
in das alle gezogenen Geräte ohne weiteres eingehängt
wurden. Ebenso ermöglichte es auch die Tiefen- bzw.
Höhenein- sowie Feststellung. Die
Zapfwellengeräte wurden einfach mit zwei Bügeln
direkt angeflanscht. Bei der Serieneinführung gab es ihn schon
mit
min. 10 Anbaugeräten, z. B. der
Boden- und Hackfräse, Pflug, Mähbalken,
Anhänger und Riemenscheibe.
Genau wie bei der Zugmaschine, musste auch bei einigen
Anbaugeräten erst noch
experimentiert werden. So sollen mit der Bodenfräse Anfangs
bis zu 20 cm (normal 13 cm) tief gefräst werden
können. Auch kamen manche nicht über den
Erprobungsstatus hinaus, wie etwa eine
Mehrreihenfräse. Einige Geräte, z. B. der Wendepflug,
waren schon serienreif, andere mussten
noch verändert werden. Aber die meisten, die sich
bis nach 1956 halten konnten (und die danach entwickelten), wurden bis
zur
Produktionseinstellung
des E6 und teils darüber, weitergebaut.
Da er auch für den Weinbau gedacht war lag es nahe, ihn mit
einer
Aufbauspritze auszurüsten. Etwas
besonderes war hierbei die Hochdruckpumpe "ES 10". Denn damit konnte
man je nach Windrichtung sowohl vor- als auch
rückwärts spritzen, da diese angeflanscht und nicht
geschleppt wurde. Doch trotz auffälliger Werbung, war die
Nachfrage
sehr gering. Ob die Produktion eingestellt wurde lässt sich
nicht
mit Sicherheit sagen. In den Preislisten ist nur die
Zapfwellenpumpe
EP 1 hervor- gehoben - wahlweise mit Schläuchen, Spritzrohren
oder Weinberg-Spritzgestänge und verschiedenen
Brühebehältern
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Die Pumpenvielfalt ist beim E5/E6 durch
einen glücklichen Zufall gut dokumentiert. Weitere Bilder gibt
es auf myholder.de
Hier eine Werksaufnahme mit dem E5 und
der Aufbau- pumpe SZP 16, ohne Spritzgestänge. Sie
ist quasi
der Vorgänger der ES 10.
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Eine
erste Version der Hoch- druckpumpe
ES 10. Rechts, Ein- satz in einer Wingertzeile. Die Pumpe konnte
allerdings nur in flachen Gegenden eingesetzt werden, da der E5 es
sonst nicht mehr den Berg raufschaffte. Schließlich fasste
der
Behälter bis zu 100 l an Spritzbrühe.
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Der
E5 hatte
aber einen entscheidenden Nachteil: Die starre Achse!
Damit
ließ sich zwar auf Gras oder unbefestigtem Boden noch gut
manövrieren aber bei einer kompletten 180° Drehung,
etwa beim pflügen und dann noch mit Radgewichten dran, muss
das Arbeiten sehr anstrengen gewesen sein. So wurde ca. Mitte 1957
endlich eine
Einzelradlenkung
eingebaut, welches durch Betätigen
des
am Holm befestigten Hebels per Seilzug das Ausschalten
des linken Rades erlaubte. Ein müheloses Wenden auf der Stelle
war so kein Problem mehr.
Gleichzeitig sind auch die Schaltstangen verlängert worden,
lediglich der Zapfwellenhebel blieb gleich. Der Einbau der
Einzelradlenkung hätte schon viel früher
erfolgen
müssen, denn dadurch wurde er auf einmal sehr interessant. So
belegen die Verkaufszahlen, dass
1957 die Nachfrage stark zunahm und 1958 noch mehr, ca. 500, verkauft
werden konnten.
Dennoch gab es diverse Probleme, die sich erst im laufe der Zeit
herausstellten: Die Kupplung war
für die immer wieder auftretenden starken
Belastungen, etwa
beim
Tieffräsen, nicht stark genug und rutsche durch.
Auch war die Tankhalterung nicht gerade die stabilste. Da ebenso noch
andere Veränderungen erfolgen mussten, war die einfachste
Lösung eine komplette Überarbeitung - in Form des E6.
Er kam schon im Frühling 1959 auf den Markt. Zeitgleich war
die Produktion des E5 eingestellt worden.
Bis dahin verließen ca. 4.100 Schlepper das Holder Werk in
Grunbach.
Dank der Überarbeitung war E6 war somit nicht nur auf dem
neuesten technischen Stand, sondern
bekam auch noch ein zusätzliches Facelift verpasst. Die
wichtigsten Merkmale waren
die
betriebssichere Einscheiben - Trockenkupplung, Reversier- starter und
Nassluftfilter. Der Zapfwellenhebel wurde verlängert und der
Tank war nun zusammen mit dem Luftfilter auf einem Tragblech
montiert. Zum Abschluss bekam der E6 noch eine
formschöne Haube mit integriertem Werkzeugfach. Sein Preis
betrug 1.495 DM (747,50 €).
Um zu zeigen wie leistungsfähig er nun war, ist er im August
der DLG (Deutsche Landwirtschafts- Gesellschaft)
vorgestellt worden. Getestet wurden Pflug, Anhänger, Boden-
und
Hackfräse mit
60 cm und Frontmähwerk mit 140 cm.
Hier
ein Auszug aus der abschließenden Beurteilung:
"Der 5 PS Holder-Universal-Einachsschlepper E6 [...] hat sich
bei der
Prüfung bewährt. Er ist leicht zu handhaben, einfach
und zweckmäßig gebaut und stellt an die Bedienung
keine großen Anforderungen. Der Einachsschlepper ist in der
geprüften Ausstattung eine gute Lösung für
den Einsatz in Garten-, Obst-, und Weinbau und landwirtschaftlichen
Kleinbetrieben. Er bildet als Zweitmaschine eine brauchbare
Ergänzung vorhandener Zugmittel. Das Getriebe ist für
den Einsatz gut abgestuft. Der Einachsschlepper wird mit den
geprüften Zusatzgeräten "DLG-anerkannt"."
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Das erste Prospekt vom E6. Im
Gegensatz zu den späteren hat dieses nur zwei, statt vier
Seiten und die Größe A5 statt A4. Er wurde also
relativ informationsarm angeboten. Aber dafür vielleicht in
größerer Druckzahl?
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Ein Ausschnitt aus einer
landwirtschaftlichen Zeitung von 1961.
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Zwei Werkfotos aus den frühen
60er Jahren. Links beim fräsen und rechts beim
pflügen.
Man achte auf die Feldgröße!
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Das
sich der Aufwand gelohnt hatte, konnte man schon ein Jahr
später sehen. Denn in
diesem und zwei weiteren Jahren wurden um die 2.000 Schlepper verkauft.
Damit das auch so blieb (und noch gesteigert werden konnte), ist er
Anfang 1962 auf den neuen und sparsameren
F&S Stamo 201
mit Kugelregler
umgerüstet worden. Vermutlich wurden durch diesen Motor und
dem
damaligen,
noch leicht anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung
bedingt, so 1963 insgesamt etwa 4.000
Schlepper geordert. Gut
möglich, dass auch einige ausländische
Aufträge darunter waren. Schließlich sind damals die
Holderprodukte in alle Welt verkauft worden. Diese hohe
Stückzahl erreichte der E6 zwar nicht mehr aber mit
durchschnittlich 770 Schleppern pro Jahr
verkaufte er sich dennoch einwandfrei.
Der Motor war aber nicht das einzigste, was in diesem Jahr
geändert wurde. So bekam er die neue Bezeichnung "E6
G" und die zusätzlichen Buchstaben "A" und
"B", die sich auf die Reifengröße bezogen. Das
kuriose dabei, diese Bezeichnungen findet man nur auf dem Typenschild
und
in der Betriebserlaubnis.
Der
Vollständigkeit halber sollte noch die "Sonderversion" des E6
erwähnt werden. Hierbei wurde der E6 mit
dem großen Micronic
Luftfilter angeboten, dem gleichen wie beim E5. Damit die
Haube noch montiert werden konnte, ist sie dementsprechend
ausgeschnitten worden. Was für einen Sinn
das hatte, konnte bisher nicht geklärt werden, ebenso die
Stückzahl. Es können aber nicht viele gewesen sein,
jedenfalls sind mir nur drei Stück bekannt.
Aber nicht nur der Schlepper wurde verbessert auch die
Anbaugerätereihe
wurde um verschiedene Einsatzbereiche erweitert. So gab es um 1959/60
rum z. B.
große Stahlgreiferräder, ein Räumschild und
einen Sichelrasenmäher, um
hier nur ein paar zu nennen. Denn zur Angebotspalette kam fast jedes
Jahr ein weiteres Anbau- und/oder Ausstattungsgerät hinzu.
Dadurch
konnte der Einsatz noch auf den Forst-
und
Kommunalbereich erweitert werden. Kurz gesagt, war so nun auch
ein
Ganzjahreseinsatz in vielen verschiedenen
Bereichen möglich.
Spätere, besondere Konstruktionen waren z. B. die
seitlich
versetzbare
Hackfräse mit 65 cm Arbeitsbreite (1965) und die
Spargelfräse (1969). Aber auch
Geräte von anderen
Firmen konnten an den E6 angepasst werden, wie etwa ein
Erdbohrgerät oder eine Rasenkehrmaschine. Somit wurde er quasi
zu
einem richtigen Allround- talent.
Um
sich den ständigen Veränderungen in Ackerbau und
Technik anpassen zu können, wurde er in kleinen Schritten
immer
weiter
verbessert. So ist Ende 1966 der effektivere
Ölbadluftfilter verbaut worden und 1972 kam die
breite und schwere 6.00 - 9 AS (Standart-) Bereifung hinzu. An diese
konnte man nun
auch Klappgreifer montieren. Ebenso sind verschiedene
Anbaugeräte
ständig weiterentwickelt worden, z. B. der Kultivator oder die
Schneefräse.
Durch die große Beliebtheit, der ständigen
Weiterentwicklung
des Schleppers und der Erweiterung der Anbaugerätereihe, war
es
nicht
nötig den E6 zu ersetzen. Er bekam sogar noch nicht mal ein
weiteres Facelift, wie es etwa bei den Knicklenkern mit ihren
eckigen Formen der Fall war. So blieb er insgesamt 16 lange
Jahre, also
bis
1975, im Verkaufsprogramm. Erst dann wurde er endgültig durch
den E7/E9 ersetzt, die mehr der damaligen Zeit
entsprachen - trotz anhaltend
guter Verkaufszahlen.
Immerhin wurde der E6 ca. 19.500 mal gebaut und gehört damit
zu den am
(oder ist damit?) meistgebauten Holder Einachsschleppern.
Die
Weiterentwicklungen/Variationen:
Hierzu zählen der E7, E8, E9 und der Knicklenker A8. Die
Schlepper sehen zwar unterschiedlich aus, gehören aber zum
gleichen "Getriebetyp", besonders wenn man sich deren Getriebetechnik
anschaut. So haben z.B. alle das 7 - Gang Wende- getriebe. Hier geben
ich
einen kleinen Überblick über die Schlepper.
E8:
Er ist keine Weiterentwicklung in dem Sinne, sondern eine
Variation des E6. Als
größere Version (nicht nur in punkto Motorkraft),
ist er
praktisch der "große Bruder" und mit zahlreichen Extras
und Besonderheiten ausgestattet. Allerdings war er nicht so
erfolgreich. Die meißten wurden in die Niederlande und Norden
Deutschlands verkauft.
Mehr zum E8 findet Ihr auf meiner Holder E8 Homepage
E7 & E9:
"Dieser" ist die Weiterentwicklung des E6. Denn es handelt sich
eigentlich um einen Getriebetyp, der aber mit verschiedenen
Motorklassen
ausgerüstet
werden konnte. Während der E7 mehr den Platz des E6 einnahm,
fungierte
der E9 als schwerer Schlepper, auch "Profigerät" genannt und
ist
somit der stärkste Typ
dieser Getriebe- reihe.
Mehr zum E7&E9 findet Ihr auf meiner Holder E7&E9
Homepage
A8:
Er ist wiederum eine Variation des E8. Hier wurden zwei E8 - Getriebe
mit einer Knicklenkung versehen. Die besonderen Vorteile waren eine
sehr kleine Spurweite, ein niedriger Schwerpunkt sowie 8 verschiedene
Zapfwellendrehzahlen. Allerdings verkaufte er sich sehr schlecht, so
dass er zu einem der seltenen und begehrten Holderschleppern
gehört.
Mehr zum A8 findet Ihr auf meiner kleinen Holder
A8 Homepage
Die
Entwicklungsstufen im Überblick:
Weiterentwicklung: Rot
Variation:
Orange

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