Technisches
Hier
findet Ihr alle Daten zu den Motoren
und Getrieben sowie die
Erläuterungen zu Getriebe- und Holmfunktionen.
Die
Temperatur bezieht
sich auf die
Warmluft vom Zylinder/Zylinderkopf.
Sie wurde bei ca. 20 °C gemessen. Dabei handelt es sich um
Richtwerte. Die Spurweiten geben die Gesamtbreite an.
Alle Angaben sind allgemein
gehalten und können, je nach Modell, variieren oder nicht
vorhanden sein.
Inhalt:
1. Motor
1.1
E5
1.2
E6
2. Getriebe
2.1 E5
2.2 E6
2.3
Gemeinsamkeiten
2.4 Extras
3. Technische
Erläuterungen
3.1
Schaltung
3.2
Holmverstellung
3.3
Zapfwellensperre
3.4
Gewichtsangaben
3.5
Typenschild
1. Motor
1.1 E5
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Typ
|
Stamo 200
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Hersteller
|
Fichtel & Sachs AG
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Arbeitsweise
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2 - Takt
Benziner mit Umkehrspülung
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Kühlung
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Gebläse -
Luftkühlung
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Mischung
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1 : 25 (Öl : Benzin)
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Hubraum
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193 cm³
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Drehzahl
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3.500 U/min
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Leistung
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5,0 PS (3,8 kW)
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Temperatur
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Leerlauf
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47 °C
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Normalbetrieb
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40 °C bis 44 °C
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Arbeitsbetrieb
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45 °C bis 48
°C
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Standgeräusch
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182
KB
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Extras
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Zündanlage mit
Lichspule
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1.2
E6
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Typ
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Stamo 200
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Extras
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Dekompressor
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Ansonsten ist er mit den Daten
des E5 gleich.
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Typ
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Stamo 201
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Hersteller
|
Fichtel & Sachs AG
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Arbeitsweise
|
2 - Takt
Benziner mit Umkehrspülung
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|
Kühlung
|
Gebläse -
Luftkühlung
|
|
Mischung
|
1 : 25 (Öl : Benzin)
|
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Hubraum
|
191 cm³
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Drehzahl
|
3.500 U/min
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Leistung
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5,8 PS (4,4 kW)
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Temperatur
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Leerlauf
|
49 °C
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Normalbetrieb
|
42 °C bis 46 °C
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Arbeitsbetrieb
|
44 °C bis 48 °C
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Standgeräusch
|
120
KB
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Extras
|
Zündanlage mit
Lichtspule
Vergaser mit Kugelregler (Grobregler)
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2. Getriebe
2.1
E5
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Kupplung
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Mehrscheiben - (Lamellen)
Kupplung
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Luftfilter
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Zyklonvorabschneider mit Microniceinsatz
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Gewicht
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105 kg
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2.2
E6
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Kupplung
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F&S
Einscheiben - Trockenkupplung
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Luftfilter
|
Zyklonvorabschneider mit
Nassluftfilter /
Ölbadluftfilter
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Gewicht
|
108 kg
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Zapfwelle (Linkslauf)
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Richtung Zapfwelle
|
540 U/min
|
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Richtung Motor
|
750 U/min
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2.3
Gemeinsamkeiten
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Art
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Leichter
Universal - Einachsschlepper
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7 - Gang
|
Wechselgetriebe mit Wendegetriebe
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(R) Rückwärts
|
3
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(V) Vorwärts
|
3
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(S) Vorwärts schnell
|
1
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Zapfwelle (Linkslauf)
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Richtung Zapfwelle
|
540 U/min
|
|
Richtung Motor
|
840 U/min
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Geschwindigkeitsangaben
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1. Gang 2.
Gang 3. Gang
S. Gang
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Bereifung 4.00 - 8 AS
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1,04
2,77
4,15
12,70 km/h
|
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Bereifung 4.00 - 12 AS
|
1,29
3,34
5,15
15,60 km/h
|
|
Bereifung 6.00 - 12
AS
|
1,42
3,67
5,67
17,16 km/h
|
|
Bereifung 6 - 9 AS
|
1,29
3,34
5,15
15,60 km/h
|
|
Spurweiten (min - max)
|
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4.00 - 8
|
380 -
640
|
|
4.00 - 12
|
440
- 615 / 700
|
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Stahlräder 380
|
320 / 410 -
580 / 670
|
|
Stahlräder 580
|
700 -
780
|
2.4 Extras
Das
Getriebe verfügt über einige Extras, wobei manche
eigentlich nichts besonderes sind, da diese auch bei Schleppern
anderer
Marken verbaut sind. Interessant ist aber, dass auch der Motor auf
die
Bedürfnisse eines Schmalspurschleppers ausgerichtet ist:
Diesen kann man mit einem 13,5
cm schmalen Auspuff ausrüsten, anstatt des normalen, 17 cm
breiten.
-
Dreipolige
Steckdose mit 16 W
- 6 V
- Solide
Innenbackenbremse auf der rechten Seite
- Das
Getriebe ist so
konstruiert, dass keine Schaltfehler möglich sind
- Der
Schnellgang ist unabhängig
von der rechten Schaltgruppe, so kann die Kraft-
übertragung
nahezu verlustfrei auf die
Räder
übertragen werden
- Eine Einzelradlenkung, die das linke Rad vom Antrieb trennt
- Die
Zapfwelle ist
gangunabhängig, z. B. für stationären
Betrieb
- Automatische Sperrung des
Schnellganges, beim schwenken der
Holme nach hinten
- Der
Hauptholm ist um 180°
schwenkbar
- Die Lenkholme können auf
schmal
und breit gestellt werden
- Die Lenkholme sind insgesamt 9x in der Höhe und
seitlich verstellbar
3. Technische
Erläuterungen
3.1
Schaltung
Hierbei
handelt es sich um ein Wendegetriebe
(Vor.-Rück.-Schnellgang) und einem Wechselgetriebe
(1., 2.,
3. Gang). Von der
Funktion
her heißt das, dass man links und rechts einen Gang einlegen
muss, damit
der Holder fährt. Steht
ein Hebel auf Leerlauf,
fährt er nicht.
Ausnahme ist der Schnellgang, der nicht untersetzt ist, daher nur 4
Vorwärtsgange statt 6.
Die rechte Seite dient lediglich der Untersetzung des V.
und R., da der S. so mehr Kraft auf die Räder
übertragen
kann. Die Geschwindigkeit der Untersetzung wurde so langsam
gewählt, dass man
optimal auf dem Acker arbeiten kann. V. und
R.
haben durch das Wendegetriebe die gleiche Geschwindigkeit. Der 1. Gang
ist nicht
als Kriechgang ausgebildet.
Die Zapfwelle ist gangunabhängig und kann daher in jeder
Schaltposition eingelegt werden, sowohl im Stand, als auch im
Schnellgang.
Zu
beachten:
Die Gänge sind um eine Stelle nach hinten
verschoben. "R"
und "1" können auf dem Schaltschema nicht
eingelegt
werden, ebenso gehen die Schalthebel über "S" und "3" hinaus.
Die
Leerläufe sind also die Gänge und die Gänge
die Leerläufe.
Das Wendegetriebe darf nicht während der Fahrt
geschaltet
werden, die Gänge müssen bei stillstehenden
Rädern eingelegt werden.
Lediglich beim Wechselgetriebe ist ein raufschalten während
der Fahrt möglich.
 |
Bild 1 zeigt die
Schaltung vom Bedienenden aus gesehen. Die roten "L" sind die
Leerläufe und auf dem Holder nicht zu sehen. Man kuppelt wie
beim Auto: Bei jedem
Schaltwechsel muss ausgekuppelt werden.
Kann ein Gang nicht eingelegt werden, die Kupplung kurz loslassen und
wieder anziehen.
|
 |
Bild
2 zeigt die verfügbare
Schaltung vom
Bedienenden aus, wenn
der Hauptholm um
180° gedreht wurde.
Bild 3 zeigt die Zapfwellenhebelstellung von der Seite.
Merke:
Hebel Richtung Zapfwelle = 680 U/min
Hebel Richtung Motor
= 880
U/min
|
| |
|
3.2
Holmverstellung

|
Breit/Schmal:
Die hinteren
Sechskantschrauben (Bild 1/rot) öffnen, die rechte
herausnehmen. Das
Verstärkungsblech des E5 bzw. die Steckdose beim E6
haben je 3 Löcher (Bild 2). Um auf schmal zu
stellen, ist die rechte Schraube in Loch 2 umzustecken, die andere
bleibt in Loch 1. Dabei
verschieben sich
beide Schrauben automatisch nach innen (Bild 1/grauer Bereich).
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|
Oben/Unten/Seitlich:
Hier wird der Handgriff zwischen den Lenkholmen heraus- gezogen.
Diesen dann solange gezogen halten, bis das gewünschte Loch
gefunden
ist. Der Bolzen
kann auf die in Bild 3 gezeigten Positionen eingerastet werden. "N" ist
die Normal- stellung.
|
 |
Schwenken:
Um den Hauptholm nach vorne oder hinten zu schwenken, müssen
zuerst
die Schaltstangen, mittels der Splinte an den Schalthebeln,
gelöst werden. Dann die Augenschrauben (Bild 4)
öffnen und umklappen. Der Hauptholm wackelt dann, kann aber
nicht
umkippen. Er ist
nur linksherum schwenkbar.
Beim E5 ist der Splint des
Zapfwellenhebels zu lösen. Dann den Hebel herausziehen und auf
den
anderen Bolzen aufstecken. Dieser braucht aber nicht umgesteckt zu
werden,
wenn er nicht gebraucht wird, z. B. beim Betrieb mit Schneeschild.
|
3.3
Zapfwellensperre

Diese
Sperre
trifft nur auf die wenigsten Schlepper zu, da diese nicht werksseitig
vorgesehen war, sondern nachträglich, also nach
Produktionsende, eingebaut wurde. Auch ist
die Konstruktion nicht willkürlich, sondern erfolgte
weitestgehend nach dem gleich Muster:
Hier ist der Bolzen des Zapfwellenhebels verlängert, so dass
ein weiterer Hebel montiert werden konnte und an dessen anderem Ende
wurde
eine Schraube befestigt. Am Vorstufenhebel ist ein gebogenes U-Eisen
angeschweißt worden.
Dieses System ist so simpel wie einfach: So lange die Zapfwelle
eingeschaltet ist, stößt das obere oder untere Ende
des U-Eisens an
die Schraube, der Rückwärtsgang kann somit nicht
eingelegt
werden. Erst wenn die Zapfw. ausgeschaltet wird, passt die Schraube
genau in die Aussparung, der Rückwärtsgang kann
eingelegt werden.
Dieses System hat allerdings den Nachteil, dass Mähwerk,
Kehrmaschine u.ä. Geräte nicht betrieben werden
können.
Es ist daher hauptsächlich nur für den Betrieb mit
der
Fräse gedacht. Die Sperre wurde insbesondere in gewerblichen
Betrieben, die der UVV (Unfall Verhütungs Vorschriften)
unterliegen, eingebaut. Selbst bei einem E5 wie hier, kann man diese
Sperre finden. Erst beim E7/E9 ist sie serienmäßig
vorhanden.
3.4
Gewichtsangaben
Ein
Einachser ist zwar kein Auto, allerdings währe es von Vorteil
zu wissen, wie viel der E5/E6 eigentlich aushält.
Hierzu dienen folgende Angaben:
Zulässiges
Gesamtgewicht: Summe aus Leergewicht + maximaler Zugleistung.
Zulässige
Achslast: Ist
die
Gesamtlast, die von den Rädern der
Achse auf
die
Fahrbahn übertragen wird.
Diese betragen hier beide 250 kg. Zu finden sind die Angaben
in der
BE und dem Typenschild des E6 ab 1963. Das Leergewicht, hier die
volle Ausrüstung, bestehend aus 4.00 - 12 AS mit Gewichten,
Nabenzwischenstücken, Schutzbleche und Front-
gewicht, ist
daher 186 kg. Bleiben noch 64 kg für die Anbaugeräte
(oder anderes).
Bei
längerer Überbelastung
entstehen Lagerschäden, es
kann auch zu einem Achsbruch kommen. Gleiches geschieht auch beim
Befahren von unebenem Gelände (Schlaglöcher) oder
überfahren von
Bordsteinkanten bei zu hoher Geschwindigkeit.
Eine
weitere, wichtige Gewichtsangabe ist die
Stützlast: Gewichtslast, die auf die
Anhängevorrichtung des Zugfahrzeugs wirkt.
Diese befindet sich ab ca. 1963 auf dem Typenschild des
Anschlussstückes
und beträgt 65 kg. Das ist besonders für den
Anhänger wichtig. Denn ein überschreiten dieser
Angabe
kann zum Bruch der Bolzenaufnahme/Anschlussstück
führen.
Wichtig ist auch, dass immer langsam eingekuppelt werden sollte, um die
Bolzen- aufnahme zu schonen. Vor allem muss immer der Sicherungsstift
in der Aufnahme- bohrung stecken, damit sich der Anhängebolzen
nicht löst.
3.5
Typenschild
Dieses
befindet sich bei beiden auf dem Getriebedeckel über der
Zapfwelle. Ebenso besitzen beide je zwei (grob gesehen)
unterschiedliche Ausführungen.

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1956 - 1957:
Es ist das größte Typenschild dieser Baureihe und
zeigt dementsprechend auch die meisten Infos. Es
sind sozusagen zwei in einem: Schaltung und Modellinformationen.
Type:
"Einachser, 5 PS". Diese
Bezeichnung ist fest und daher immer schwarz.
Baujahr:
Das Jahr, in dem das Getriebe gebaut wurde. Das "195" ist immer fest,
nur die letzte Jahreszahl ist gestanzt.
Masch. Nr.:
Ist die fortlaufende Getriebenummer, fängt bei 0001 an und ist
immer komplett gestanzt.
Leistung:
Maximalleistung des original verbauten Motors, ebenfalls eine feste
Angabe.
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1957 - 1959:
Hier wurde auf die Schaltung und den großen "Holder"
Schriftzug verzichtet. Die Infoleisten wurden anders gruppiert, sonst
hat sich nichts verändert.
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1959 - 1961: 
Hier gibt es nur zwei Unterschiede:
Type:
Die "6" heißt
quasi "Weiterentwicklung vom E5". Es wurde einfach nur eine Nummer
höher genommen, die später zufällig auf den
Motor passte.
Masch. Nr.:
Diese fängt mit 10.000 an und ist ebenfalls komplett gestanzt
Foto: Matthias Stroh
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1961 - 1975:
Neu
ist das Stempelfeld, Zulässiges
Gesamt- gewicht und Zulässige
Achslast.
Beide Angaben sind fest. Die Leistungsangabe
wurde dafür
weggelassen. Was der feste Zusatz "G"
heißt, weiß
ich nicht. Des weiteren gibt es noch die gestanzte Zusatzbezeichnung "A"
oder "B" bis 1969. (Erläuterung
unter Unterschiede). Neu ist auch der schöne Spruch "Made in
Germany"
Zur
Ergänzung:
Die
Zusatzbezeichnungen haben keinen festen Platz. Normalerweise stehen
diese
hinter dem "G", können aber auch vor dem "E" und im Baujahr
stehen. Aber egal wo diese stehen, es heißt immer z.B. "E6
GA"
und nicht "A E6 G" oder "Baujahr 1965 B".
Foto: Moritz
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